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Ministerpräsidentin Lieberknecht und der Präsident des Regionalrates Claude Gewerc unterzeichnen Gemeinsame Erklärung

Vom 2. bis 5. April 2013 besuchte eine Thüringer Delegation unter Leitung von Ministerpräsidentin Lieberknecht im Rahmen einer Frankreichreise u.a. die Partnerregion Picardie. Dabei wurden folgende Programmpunkte absolviert.

Eröffnung Workshop „Erneuerbare Energien – mit Hilfe von deutsch-französischen Partnerschaften die Ziele der französischen Regierung erreichen“

Gespräch mit dem Präsidenten des Regionalrats Claude Gewerc

Besichtigung der Ausstellung Design beim „Frühling der Industrie“

Eröffnung der Ausstellung der Preisträger des Wettbewerbs „Adream 2012“ beim „Frühling der Industrie“;Adream ist ein zwischen Thüringen und der Picardie gemeinsam organisierter Architektur- und Designwettbewerb mit nachwachsenden und ökologischen Materialien.

Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung mit der Picardie zur weiteren Zusammenarbeit

Detaillierte Informationen zur Frankreichreise finden Sie hier

Partnerschaft: Aktuelle Nachrichten

 

Präsident Gewerc in Thüringen

Vom 16. - 18. November 2012 besuchte eine Delegation aus der Picardie unter Leitung des Präsidenten des Regionalrates Claude Gewerc Thüringen.
Anlass des Besuches war die Preisverleihung des gemeinsam ausgetragenen Architektur- und Designwettbewerbs mit nachwachsenden Rohstoffen adream.
 
Der Besuch begann an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena. Nach einer Vorstellung der Fachhochschule durch die Rektorin Prof. Dr. Gabriele Beibst besichtigte die Delegation das Projekt Nanotoxiscreen, ein Gemeinschaftsprojekt der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena und der Technischen Universität Compiègne.
Am Abend nahm die Delegation am Eröffnungsempfang des Weimarer Rendezvous mit der Geschichte teil.  Eine Diskussionsrunde zwischen den ehemaligen Uno Botschaftern Deutschlands Gunter Pleuger und Frankreichs Marc de La Sablière sowie ein Schülerprojekt Poetry Slam ließen in Weimar die vielfältigen Beziehungen Deutschlands und Frankreichs sowie Thüringens und der Picardie sichtbar werden.
 
Am Sonnabend, den 17. November 2012, erörterten Ministerpräsidentin Lieberknecht und Präsident Gewerc Möglichkeiten zur weiteren Vertiefung der Partnerschaft. Übereinstimmung bestand darin, dass vor allem die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Wissenschaft ausgebaut werden soll.
 
In Gesprächen mit der Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung Frau Prof. Marion Eich-Born und mit Mitgliedern des Thüringer Landtages wurden weitere Felder der Kooperation diskutiert.
 
Höhepunkt des Besuches war die Preisverleihung des Wettbewerbs adream, die Präsident Gewerc gemeinsam mit Ministerin Walsmann vornahm. Einmalig ist, dass der Wettbewerb um Architektur und Design mit nachwachsenden und ökologischen Materialien als gemeinsames interregionales Projekt des Freistaates Thüringen und seiner französischen Partnerregion Picardie ausgetragen wird.
  
Auf großes Interesse bei der Delegation aus der Picardie stieß auch die Besichtigung der Gedenkstätte Point Alpha in Geisa an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
 
 

 

Besuch des Präsidenten des Regionalrates der Picardie in Thüringen

Vom 16. bis 18. November 2012 besucht der Präsident des Regionalrates der Picardie Claude Gewerc Thüringen. Er wird an der Preisverleihung zum Architekturwettbewerb "adraem2012" teilnehmen und ein Gespräch mit Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht führen.

Besuch von Ministerpräsidentin Lieberknecht in der Picardie

Claude Gewerc, Präsident des Regionalrats der Picardie, empfing am 22. und 23. November 2010  die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringens, Christine Lieberknecht, zu ihrem ersten offiziellen Besuch in der Picardie. Dieser Besuch anlässlich der Woche der Forschung und Innovation der Picardie unterstreicht die enge Beziehung beider Regionen hinsichtlich dieser Themen, die einen der Stützpfeiler ihrer Kooperation darstellen.
 
Von Amiens am Montag bis Compiègne am Dienstag – die Thüringer Delegation hat die Picardie, ihre Vergangenheit und ihre Zukunft entdeckt oder wiederentdeckt.
 
Am Montag besichtigte die Ministerpräsidentin Amiens und weihte gemeinsam mit Claude Gewerc die Ausstellung zeitgenössischer Kunst Amnésia ein. Die fotographischen Werke und Videoinstallationen zum Thema der Erinnerung sind ein Gemeinschaftsprojekt, das in Zusammenarbeit von thüringischen Studenten (Bauhaus-Universität Weimar) und picardischen Studenten (Hochschule für Kunst und Design Amiens und Universität der Picardie Jules Verne) entstanden ist.
Der Justizminister des Freistaates, Holger Poppenhäger, der die Ministerpräsidentin begleitete, führte eine Reihe von Gesprächen, um den Austausch zwischen jungen Rechtsreferendaren zu fördern.  
 
Zeitgleich haben sich Forscher und Wirtschaftswissenschaftler aus beiden Regionen an einen Tisch gesetzt, um die Zusammenarbeit der beiden Partnerregionen in den Bereichen der Forschung und Innovation zu vertiefen.
 
Am Dienstag fuhr die thüringische Delegation zum Tag der offenen Tür der Forschungs- und Innovationswoche nach Compiègne. Auf dem Programm standen für die einen Vorführungen, wie  „Saal der virtuellen Realität“, „Taktiler Tisch“, „Intelligentes Auto“ und für die anderen ein Austausch über gemeinsame Forschungsprojekte, Vorträge zu den Themen „Vom Labor in das Unternehmen, Von der Theorie zur Anwendung, Von der regionalen hin zur internationalen Ebene.

Regionalratspräsident Gewerc und Ministerpräsidentin Lieberknecht hielten eine Abschlussrede bevor sie sich mit den Wissenschaftlern zu einem gemeinsamen Mittagessen begaben.

Ministerpräsidentin Lieberknecht mit Regionalratspräsident Gewerc
Ministerpräsidentin Lieberknecht mit Regionalratspräsident Gewerc

Treffen Ministerpräsidentin Lieberknecht mit Regionalratspräsident Gewerc

Am 13. Oktober 2010 ist Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht mit dem Regionalratspräsidenten der Picardie, Herrn Claude Gewerc, zu einem Arbeitsgespräch in der Thüringer Landesvertretung in Brüssel zusammengetroffen. Dieses erste Treffen bot gleichzeitig die Gelegenheit, sich mit den dort ausgestellten Gewinnerprojekten des thüringisch-picardischen Architektur- und Design-Wettbewerbs ADREAM bekannt zu machen.
Im Rahmen des Gesprächs hat Präsident Gewerc Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht eingeladen, die Picardie anlässlich der Woche der Forschung und Innovation zu besuchen. Frau Lieberknecht hat diese Einladung dankend angenommen und wird mit einer Fachdelegation mit Vertretern aus dem Forschungs- und Wirtschaftsbereich am 22./23. November 2010 in die Picardie reisen.

Claude Gewerc, Regionalratspräsidenten der Picardie, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Justizminister Dr. Holger Poppenhäger
Claude Gewerc, Regionalratspräsidenten der Picardie, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Justizminister Dr. Holger Poppenhäger

Verleihung des Adam Mickiewicz- Preises an die Regionen Kleinpolen, Picardie und Thüringen

Dem Freistaat Thüringen, der Region Picardie und der Wojewodschaft Kleinpolen wurde am 29. August 2010 in Weimar der Adam Mickiewicz- Preis verliehen. Diese Auszeichnung anerkennt die Bemühungen Thüringens und seiner beiden Partnerregionen um die Vertiefung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit auf regionaler Ebene.
Der Preis wurde im Kontext des Weimarer Dreiecks ins Leben gerufen, einem 1991 von den Außenministern der drei Staaten begründeten zunächst informellen Gesprächs- und Konsultationsforum. Der ursprünglich nur auf nationalstaatlicher Ebene stattfindende trilaterale Austausch hat mittlerweile auch die regionale Ebene erreicht. Das Komite zur Förderung der Deutsch-Französich-Polnischen Zusammenarbeit e.V. wollte mit der Preisverleihung an drei europäische Regionen diese Entwicklung des zwischenstaatlichen Miteinanders beleuchten.

Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht; Anne Ferreira, Vizepräsidentin des Regionalrates der Picardie als Vertreterin von Regionalratspräsident Claude Gewerc und Marschal Marek Navara von Kleinpolen nahmen den Preis aus den Händen des Oberbürgermeisters der Stadt Weimar und des Präsidenten des Komites Weimarer Dreieck e.V. in Empfang.

Am Nachmittag der Preisverleihung standen Vertreter der drei Regionen für ein Generationengespräch mit polnischen, französichen und deutschen Jugendlichen zur Verfügung.

Verleihung des Adam Mickiewicz- Preises
Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht; Anne Ferreira, Marek Navara, Danuta Hübner, Prof. Klaus-Heinrich Standke

Schulisches Austauschprogramm : ein Lehrer aus der Picardie in Thüringen

Im Rahmen des Austauschprogramms für Lehrer Jules Verne, das durch das französische Ministerium für Bildung initiiert wurde, hat Kevin Tschanz, Lehrer für Geschichte und Geographie in Abbeville (Picardie), am Humboldt Gymnasium in Weimar unterrichtet.

Deutschland war ihm nicht unbekannt, aber die Thüringer Region galt es noch zu entdecken. Es war für ihn eine bereichernde Erfahrung, das unterschiedliche Schulsystem mit viel selbständigeren und reaktiveren Schülern und der größeren Bedeutung von Gruppenarbeit zu erleben.

Das Humboldt Gymnasium ist das erste Gymnasium, das bei Schulbeginn im Herbst 2009 als AbiBac Gymnasium anerkannt wurde. Das bedeutet für die Schüler verstärkten Sprachunterricht (6 Stunden pro Woche) und in den Fächern Geschichte, Geographie und Sozialwissenschaften ist Unterrichtssprache Französisch. Kévin Tschanz unterrichtete Geschichte und Geographie in seiner Muttersprache mit besonderen Augenmerk auf die 11. Klasse, die als erste Klasse das AbiBac ablegten, das gleichzeitig dem deutschen Abitur und dem französischen Baccalauréat entspricht.

Das Austauschprogramm dauert an und Magali Delattre, Lehrerin für französische Literatur in Amiens, hat die Nachfolge im Schuljahr 2010-2011angetreten.

Foto: Herr Tschanz unterrichtet in Weimar
Herr Tschanz unterrichtet in Weimar

Thüringisch-Picardisches Projekt des „International Rooms“ der Friedrich – Schiller – Universität Jena
Sabrina Vieth und Katharina Kolbow

„Was ist deutsch?“

Das Projekt setzt sich mit Fragen wie „Was ist deutsch?“ oder „Wie werden wir Deutsche im Ausland gesehen?“ auseinander.
Eine Gruppe Studierender des Vereins „International Room“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena versuchte diese Frage zu klären und griff dabei Themen wie Rassismus, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Stereotype und deren Ursachen auf. Die gesammelten Materialien wurden in Form von Postern und Videokommentaren zusammengestellt und für internationales Publikum visualisiert. Dem Beispiel folgend wurde auf picardischer Seite eine ähnliche Umfrage gestartet.
Die ersten Ergebnisse stießen auf beiden Seiten auf großes Interesse und die Thüringer Gruppe wurde bereits in die Partnerregion Picardie eingeladen, um dort die Ergebnisse zu präsentieren und mit denen der französischen Partner zusammenzuführen.
Die Resultate beider Umfragen und Interviews wurden im Rahmen der Internationalen Tage in Jena (14.-27.06.2010) vorgeführt. Eine Studentengruppe aus der Picardie wurde aus diesem Anlass in Thüringen begrüßt. Die Fortführung des Projektes ist bereits in Planung.
Außerdem wurde das Projekt im Rahmen des Wettbewerbs „Miteinander studieren in Thüringen“ 2010 mit einem Preis ausgezeichnet

Collage
Collage

15 Jahre Partnerschaft Eisfeld-Ham

Am 15. Mai feierten Vertreter der Städte Eisfeld (Thüringen) und Ham (Picardie) ihre nun schon 15 Jahre währende Partnerschaft. Die Festlichkeiten wurden im Schloss Eisfeld begangen. Anwesend waren neben den Bürgermeistern Marc Bonef (Ham) und Frau Kerstin Heintz (Eisfeld) auch Mitglieder des Partnerschafts-Komitees sowie Schüler der Stadt Eisfeld, die eine Präsentation über Ham und sein Département „la Somme“ vorbereitet hatten.
Der Tenor Stan Meus, gebürtiger Pole mit österreichischem Pass, der in Deutschland arbeitet - ein echter Europäer - präsentierte sein Programm "Villa Europa - Eine Ode an die Freude". Auf unterhaltsame, aber auch sehr emotionale Weise wurde hier der europäische Gedanke zum Leben erweckt.
Der Europaabgeordnete Dr. Dieter-L. Koch äußerte sich nach dem Programm gegenüber der Lokalzeitung Freies Wort: "Ich bin seit 20 Jahren Mitglied des Europäischen Parlaments, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Besser kann man das nicht ausdrücken, worum wir uns in Brüssel täglich bemühen. Das trifft gleichermaßen auf alle zu, die sich hier zu Wort gemeldet haben, und vor allem auch auf den kulturellen Beitrag, voller Emotionen und unglaublich berührend."

Schüler aus Eisfeld
Schüler aus Eisfeld
Die Veranstaltung hat mit einer musikalischen Präsentation geendet.
Die Veranstaltung hat mit einer musikalischen Präsentation geendet.

Adream : die Preisträger des europäischen Wettbewerbs für Architektur und Design mit ökologischen und nachwachsenden Materialen.

Am 1. Oktober 2009 initiierten die Region Picardie und der Freistaat Thüringen einen europaweiten Wettbewerb anlässlich ihrer 15-jährigen Partnerschaft: Sowohl Studenten als auch Berufstätige konnten ihre kreativen und originellen Ideen zum Thema Architektur und Design aus nachwachsenden Materialen vorstellen.

Bis zum 18. April 2010 hatten alle Interessierten Gelegenheit, ihre Projekte einzureichen (Pläne, Zeichnungen und Motivationsschreiben). Die Teilnehmer sollten dabei sowohl technische als auch kulturelle und soziale Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung in ihre Überlegungen mit einbeziehen. Über 300 Projekte aus ganz Europa wurden eingereicht.

Die Jury, bestehend aus renommierten europäischen Persönlichkeiten aus den Bereichen Architektur, Design, Ingenieurswesen und Neue Materialien, traf eine Vorauswahl der besten Beiträge. Auf Grundlage weiterer Dokumente (Konzept, Produktions-Szenario und Kosten) verlieh sie die Preise und Ehrenauszeichnungen in den verschiedenen Kategorien.

Die Preisverleihung fand am 8. Juni 2010 im Schloss Chantilly in der Picardie statt.

Preisträger
Kategorie Studierende :

1. Preis: 5.000€ Preisgeld +10.000€ für die Prototypenfertigung
Lampe Aura, Océane Delain und Béatrice Durandard (Paris, Frankreich)

1. Preis: 5.000€ Preisgeld+10.000€ für die Prototypenfertigung
Bambus Leichtbau Konstruktion, Wassilij Grod (Weimar, Deutschland)

lobende Erwähnung
Biko, Sammelbehälter für Bioabfälle, Maximilian Bauer (Weimar, Deutschland)

lobende Erwähnung
Fibranse, Samantha Nabarro und Florian Corail (Paris, Frankreich)

Kategorie Berufstätige :

1. Preis: 8.000€ Preisgeld + 15.000€ für die Prototypenfertigung
BuildUP, Marc Ehrle (Leipzig, Deutschland)

1. Preis: 8.000€ Preisgeld + 15.000€ für die Prototypenfertigung
WKNFK, Daniel Schwabe - Julian Arons - Julia Schilling (Berlin, Deutschland)

2. Preis: 4.000€ Preisgeld
Programme de valorisation du bois compressé, Quentin Vaulot und Goliath Dyèvre (Paris, Frankreich)

lobende Erwähnung
Barrique, Magnus Mewes (Edesheim, Deutschland)

lobende Erwähnung:
Malva, Oliver Bischoff und Danilo Dürler (Berlin, Deutschland)

Die Preisträger und eine Auswahl der von der Jury ausgewählten besten Projekte werden bis 2011 in einer Ausstellung in verschiedenen europäischen Ländern präsentiert.

http://www.adream-thueringen.picardie.fr/

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Foto: Präsident Gewerc und Minister Dr. Poppenhäger vergeben die Preise
Präsident Gewerc und Minister Dr. Poppenhäger vergeben die Preise

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